Gedanken zum Tag

26.11.2020 (Do)

Hoffnung

Wieder geht ein Kirchenjahr zu Ende und wir steuern mit großen Schritten auf den ersten Advent zu. Ich habe vieles erlebt, Gutes und Schlechtes, Schönes und Trauriges, Hoffnung machendes aber auch Angst machendes. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt, aber auch liebe Menschen um mich herum verloren.

Am Ewigkeitssonntag haben wir an diejenigen Gedacht, die dieses Jahr verstorben sind. Durch unseren Glauben können wir gewiss sein, dass Gott bei uns ist und wir uns alle in Gottes Reich wiedersehen.

Guter Gott,
wir denken daran,
dass wir und die Menschen, die wir lieben, sterben müssen.
Wir leiden unter dieser Grenze und unter der Macht, die der Tod
in unserem Leben und in unserer Welt hat.

 Du hast uns aber auch die Hoffnung geschenkt,
dass dein Sohn den Tod überwunden und begrenzt hat.
Und wir hoffen, dass wir durch das Sterben hindurch zum Leben gelangen.

Wir bitten dich für die Menschen,
die uns vorausgegangen sind auf dem Weg in die Ewigkeit, die wir loslassen mussten.
Halte du sie weiterhin in deiner Hand und lass sie auferstehen, damit sie bei dir leben.

Wir bitten dich für uns selbst,
die wir oft ohne Ziel vor uns hin leben.
Öffne unsere Augen, dass wir erkennen, was wirklich zählt in unserem Leben,
dass wir die Zeit, die uns gegeben ist, nicht verschwenden,
sondern zu deiner Ehre und zum Wohl der Menschen einsetzen.
Amen.
(nach Stephan Goldschmidt)

Ich wünsche Ihnen einen gesegnete Zeit!
Ihre Vikarin Theodora Beer

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