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Ökumenische Christvesper zu Heiligabend in der Scheune
Über 300 Besucher waren trotz der eisigen Temperatur zu dem Gottesdienst gekommen. Pfarrer Wirth betonte: „Dies ist das kälteste Weihnachten seit 15 Jahren.“
20 Kinder führten unter der Leitung von Melanie Wiemers-Meyer, Ina Mischewksi und Miriam Wiehe ein Krippenspiel auf. In dem Krippenspiel ging es darum, wie der Blick auf die Krippe bzw. auf Weihnachten das persönliche Verhalten verändert.
Pfarrdechant Dr. Krismanek sagte in seiner Predigt: „Vielleicht kann man Weihnachten als ein Fest des Tragens und des Getragen-Werdens bezeichnen. Maria trug Jesus 9 Monate unter ihrem Herzen. Maria und Josef sind durch die Wärme von Ochs und Esel im Stall getragen worden. Und die Hirten haben die Botschaft der Engel in die Welt getragen.“
Weiterhin führte er aus: „Thomas von Kempen, ein großer Theologe des Mittelalters, schreibt: ‚Wenn du willst, dass ein anderer dich trägt, dann trage du auch den anderen.‘
Das ist der Weg, wie Gottes Liebe in der Welt sichtbar werden kann.
Tragen bedeutet nicht nur die eigene Leichtigkeit zu suchen, sondern auch das Schwere des anderen wahrzunehmen.“
Der gut besetzte Posaunenchor Bruchhausen unterstützte das weihnachtliche Singen.
Pfarrer Wirth bedankte sich bei der Krippenspielgruppe, dem Posaunenchor und bei allen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die die Scheune festlich hergerichtet hatten. Weiterhin bedankte er sich bei Familie Wiemers-Meyer für die Bereitstellung der Scheune.
Zum Abschluss des Gottesdienstes wurde noch das Weihnachtslied „O du fröhliche“ gesungen.
Text: W. Ide
Fotos: F.Ide u. H. Rode