„Ein deutsches Requiem“ ist nicht nur die längste und mit Orchester, Chor und zwei Solisten besonders umfangreich besetzte Komposition von Johannes Brahms, das Werk erfreut sich auch seit seiner Uraufführung 1886 bzw. 1869 bis heute großer Beliebtheit. Exzeptionell ist schon der Text: eine freie Mischung von deutschen Bibelsprüchen aus dem Alten wie Neuen Testament sowie den Apokryphen, konzentriert auf Inhalte wie Trauer, Leid, Trost, Tod und Ewigkeit. Diese Themen verbinden Brahms` Werk mit der katholischen Totenmesse, von der der Titel „Requiem“ entlehnt ist.
Das Evangelische Forum Höxter hat den Musikwissenschaftler Dr. Walter Werbeck eingeladen, um dieses Werk vorzustellen. Im Zentrum des Vortrags stehen die Entstehungsgeschichte des Requiems, seine textliche Komposition, Aspekte der Musik sowie die Frage, inwieweit es sich um Kirchenmusik oder doch eher um geistliche Musik für den Konzertsaal handelt.
Der Termin für den Vortrag wurde verlegt auf den 19.03.2026, er findet um 19:00 Uhr im Speisesaal des Konrad-Beckhaus-Heimes bei freiem Eintritt statt.
Petra Paulokat-Helling